Süßungsmittel

Süßstoffe

  • synthetisch hergestellt
  • Saccharin, Cyclamat, Acesulfam, Aspartam
  • enthalten keine Energie (außer Aspartam)
  • enthalten keine Kohlenhydrate und erhöhen den Blutzucker nicht
  • sind flüssig oder in Tablettenform
  • haben eine höhere Süßkraft als Zucker
  • können (außer Aspartam) für kalte und heiße Speisen verwendet werden
  • sind entgegen immer wieder erscheinenden Pressemeldungen, im normalen Umgang verwendet, nicht gesundheitsgefährdend.

Zuckeraustauschstoffe

  • Fructose (Fruchtzucker), Sorbit, Isomalt, Xylit, Mannit, Polydextrose, Lactit
  • aus pflanzlichen Grundstoffen
  • werden in der Industrie für Diabetikerlebensmittel verwendet
  • liefern Kalorien (1 Gramm ca. 2,4-4 kcal)
  • die Blutzuckerwirksamkeit ist bei den meisten Diabetikern gering und sollte daher nicht mit Insulin abgedeckt werden, d.h. ihre Menge sollte von der Gesamtkohlenhydratmenge des Lebensmittels abgezogen werden, bevor die Insulinmenge berechnet wird.
  • können Magen-Darm-Probleme schon in kleinsten Mengen verursachen
  • keine Krebsbildungsgefahr
  • kein wesentlicher Vorteil gegenüber Haushaltszucker

Zucker
Eine tägliche Menge von 30-50 g Haushaltszucker beeinflusst den Blutzucker nicht negativ, wenn

  • der Umgang mit dem Mahlzeiteninsulin beherrscht wird
  • der Kohlenhydratgehalt bekannt ist
  • er in Verbindung mit Eiweiß und Fett z.B. genossen wird (Milcheis, Sahnetorte)
  • kein Übergewicht vorliegt

Ungeeignet ist Zucker in konzentrierter bzw. isolierter Form (z.B. Wassereis, normale Cola, Zuckerwatte ...) ohne Fett- und Eiweißanteil, weil dadurch der Blutzucker schneller ansteigt.
Ausnahme: als Sofortmaßnahme bei Unterzuckerungen.
Der Blutzucker muss vor und nach dem Verzehr zuckerhaltiger Nahrungsmittel kontrolliert werden.

Packungsaufschrift, die auf Zucker hinweisen:

  • Zucker
  • Zuckerstoffe
  • Maltodextrin
  • Maltose
  • Dextrose
  • Dextrine
  • Lactose
  • Glucose
  • Glucosesirup
  • Honig
  • Maltitsirup