Erreger: Bakterium Corynebacterium diphtheriae
Übertragung: Durch Tröpfcheninfektion, auch über weite Strecken. Auch gesunde Menschen können das Diphtherie-Bakterium unerkannt im Nasen-Rachen-Raum tragen und so über die Luft weiterverbreiten.
Wann bricht die Krankheit aus: Nach wenigen Stunden bis 5 Tagen
Erste unspezifische Symptome: Fieber, Halsschmerzen und Unwohlsein
Typische Symptome: Weißlich-dicke, süßlich-übelriechende Beläge, auf den entzündlichen Stellen. Sie bluten beim Abstreifen und können die Atemwege so weit verschließen, dass der Patient unter Schluckbeschwerden, schwerer Atemnot leidet oder sogar erstickt.
Komplikationen: Kreislaufversagen, Entzündung des Herzmuskels, Lähmungserscheinungen durch das Stoffwechselgift des Bakteriums. Bei Kindern unter 5 Jahren tödlicher Verlauf in 5 bis 10 Prozent der Fälle!
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Impfschutz: Den sichersten Schutz vor schweren Krankheitsverläufen bietet die vorbeugende Impfung.
- Die Grundimmunisierung wird bei Säuglingen routinemäßig mit einem Kombinationsimpfstoff vorgenommen, der auch gegen Tetanus, Poliomyelitis, Keuchhusten, Polio, Haemophilus schützt.
- Auffrischimpfungung: vor der Einschulung und noch einmal zwischen vollendetem 9. und 17. Lebensjahr; anschließend alle zehn Jahre.
- Für Kinder ab dem 6. Lebensjahr, Jugendliche und Erwachsene wird in der Regel ein Kombinationsimpfstoff mit Tetanus (Td) oder Tetanus/Polio (Td-IPV) verwendet. Auch Personen mit durchgemachter Diphtherie müssen komplett geimpft werden.
Mögliche Impfreaktionen: Örtliche Reaktionen. Selten Fieber, geschwollene Lymphknoten, Kopfschmerzen, Muskel- und Gelenkbeschwerden. |