Zucker, Süßigkeiten, süßes Gebäck und gesüßte Getränke liefern häufig überwiegend leere Kalorien, d.h. sie enthalten einerseits leicht resorbierbare Kohlenhydrate, unter Umständen im Verbund mit reichlich Fettkalorien, dagegen andererseits oft nur geringe Mengen an Vitaminen, Mineralstoffen (Mengen- und Spurenelementen) oder Ballaststoffen. Diese Lebensmittel haben in der Regel eine niedrige Nährstoffdichte. Zu viel Süßes begünstigt Übergewicht und Mangelernährung Die Fachgesellschaften empfehlen daher, mit Zucker hergestellte Speisen und Getränke nur gelegentlich zu verzehren. Mit Zucker hergestellte Speisen sollten mit Bedacht ausgewählt werden und in kleineren Portionen genossen werden. Wird häufig in größeren Mengen Süßes verzehrt, begünstigt dies die Überernährung mit der Folge der stetigen Gewichtszunahme und/oder der Verdrängung von Lebensmitteln mit einer günstigeren Nährstoffzusammensetzung, sodass bei dauerhafter Gewohnheit Mangelversorgungen nicht auszuschließen sind. Außerdem begünstigen Süßigkeiten die Entstehung von Karies.
Salz Übereinstimmend werden 5 bis 6 g Kochsalz pro Tag als ausreichende Versorgung angesehen. Die tatsächliche Zufuhr aber beträgt in Deutschland häufig mehr als das Doppelte. Ein chronisch hoher Salzkonsum kann in vielen Fällen die Entwicklung eines Bluthochdrucks begünstigen. Es sollten anstelle von Salz mehr frische Kräuter und Gewürze zur Mahlzeitenzubereitung eingesetzt werden. Diese unterstreichen den Eigengeschmack der Speisen und machen somit das Zusalzen überflüssig. Bei der Verwendung von Kochsalz sollte auf jodiertes Speisesalz geachtet werden. |